Internationaler Marktzugang

Lesen Sie jetzt unser Positionspapier «Aussenwirtschaftsstrategie der Schweiz: Forderungen der Wirtschaft»

Für die kurze Lektüre: Hier finden Sie unser Dossierpolitik zum Thema.

Von den Wirtschaftszentren bis hin zu den alpinen Seitentälern – in der Schweiz gibt es kleine und mittelgrosse Firmen, die sich im Weltmarkt mit Erfolg behaupten. Damit sie auch künftig erfolgreich sein können, benötigen sie gute Rahmenbedingungen in der Schweiz und den bestmöglichen Zugang zu ausländischen Märkten. Der aufkommende Protektionismus setzt dies nun aufs Spiel. Ebenso ausbleibende Reformen in der Schweiz. Damit der Schweizer Wirtschaftsstandort weiterhin eine möglichst hohe Wertschöpfung erzielen kann, braucht es eine umfassende Aussenwirtschaftsstrategie.

Unsere Position

  • Globale Ausrichtung der Aussenwirtschaftspolitik: Um die Aussenwirtschaft zu diversifizieren, müssen die Beziehungen zu Drittstaaten in Amerika und Asien noch schneller und tiefgreifender ausgebaut werden. Dazu gehören Freihandelsabkommen mit Partnern wie den USA, dem Mercosur, Indien oder Indonesien.

 

  • Protektionismus und Dirigismus bekämpfen: Die Schweiz muss sich entschieden gegen protektionistische Massnahmen im Ausland wehren und gegebenenfalls internationale Schiedsgerichte anrufen – dies betrifft insbesondere den Schutz des geistigen Eigentums.

 

  • Mehr Wirtschaftsinteressen in der Aussenpolitik: Die Schweiz muss sich in internationalen Organisationen multilateral oder regional konsequenter für ihre Wirtschaftsinteressen einsetzen. Das bedingt auch eine Abstimmung zwischen den Departementen, eine angepasste Verteilung des Personals sowie dessen adäquate Ausbildung in Wirtschaftsfragen.

 

  • Autonome Spielräume schneller nutzen: Die Schweiz muss ihre Rahmenbedingungen kompetitiv halten und rasch an veränderte Umstände anpassen. In den nächsten fünf Jahren sollen die heutigen administrativen Kosten für die Aussenwirtschaft massiv gesenkt, Industriezölle beseitigt und die Basisinfrastruktur ausgebaut werden. Die Exportförderung ist neu auszurichten, ebenso die Landwirtschaftspolitik.

 

  • Nachhaltigkeit als Chance erkennen: Die Schweizer Wirtschaftsdiplomatie muss den hervorragenden Ruf ihrer Unternehmen im Bereich der Nachhaltigkeit stärker nutzen. Gleichzeitig muss sie sich entschieden dafür einsetzen, dass weder im Ausland noch im Inland unter dem Vorwand «Nachhaltigkeit» Protektionismus betrieben wird.

Aussenwirtschaftsstrategie der Schweiz: Forderungen der Wirtschaft

Der Wohlstand der Schweiz basiert wesentlich auf den Export- und Importleistungen der Wirtschaft. Dieser Erfolg ist jedoch nicht in Stein gemeisselt. Im Gegenteil: Er muss immer wieder neu erkämpft werden. Der aufkommende Protektionismus und die politischen Unsicherheiten in verschiedenen Absatzmärkten ist gross. Schliesslich fordert auch die rasante technologische Entwicklung die traditionelle Aussenwirtschaftspolitik der Schweiz heraus.

Wie soll und kann sich die Schweiz in diesem Umfeld positionieren und welche Aussenwirtschaftsstrategie soll sie umsetzen? In einem Positionspapier stellt economiesuisse konkrete Forderungen an die Politik, damit der Wohlstand im Land auch in Zukunft erhalten werden kann.

 

Lesen Sie jetzt unser Positionspapier «Aussenwirtschaftsstrategie der Schweiz: Forderungen der Wirtschaft»

Für die kurze Lektüre: Hier finden Sie unser Dossierpolitik zum Thema.

Aussenwirtschaftsstrategie: die Forderungen an die Politik

Jan Atteslander, Leiter Aussenwirtschaft, im Interview zur neuen Aussenwirtschaftsstrategie.

 

Positionspapier Aussenwirtschaft: Wieso gerade jetzt?

Marc Engelhard, Projektleiter Aussenwirtschaft, erklärt im Video, weshalb gerade jetzt ein neues Positionspapier erscheint und welches die wichtigsten Punkte sind.

 

Stimmen aus der Wirtschaft

Video Statements der Unternehmer

Video Statement Marcel Stalder, CEO EY (Ernst&Young) Schweiz

 

Video Statement Doris Albisser, Partnerin Eurasia Competence AG

 

Video Statement Urs Berner, CEO Urma AG

 

 

Aktuelle Grafiken

Mercosur-Agrar-Gipfel: Gipfeltreffen zu Aussenhandel und Landwirtschaft

Jeden zweiten Franken verdient die Schweiz im Handel mit dem Ausland. Damit sie ihre Stellung in der Weltwirtschaft bewahren kann, ist sie auf ein gutes Netz an Freihandelsabkommen angewiesen. Aktuell läuft die Debatte über ein Handelsabkommen mit den Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay auf Hochtouren. Der Bundesrat will hier einen besseren Marktzugang schaffen. Ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Mercosur steht kurz vor dem Abschluss. Tritt dieses in Kraft, büssen Schweizer Unternehmen aufgrund hoher Zolldifferenzen gegenüber ihren wichtigsten Konkurrenten im globalen Umfeld stark an Wettbewerbsfähigkeit ein.

Der Mercosur erhebt hohe Zölle auf Schweizer Industriegüter

Grafik Zölle Industriegüter

Welche Anliegen haben wichtige Schweizer Exportbranchen und die Landwirtschaft bei Fragen des internationalen Marktzugangs? Welche Ziele soll die Schweiz im Hinblick auf die laufenden Verhandlungen zwischen der EFTA und dem Mercosur verfolgen? Um diese und weitere Fragen zu klären, lud Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann verschiedene Organisationen der Wirtschaft und Landwirtschaft am 20. Februar 2018 zu einem Gipfeltreffen ein.

Medienmitteilung von economiesuisse

Liste der eingeladenen Organisationen

Freihandel mit dem Mercosur: Das müssen Sie wissen

Grafik als Download

Bedeutung des Marktzugangs zum Mercosur: Stimmen aus der Wirtschaft

Videos folgen in Kürze.

Schweiz-USA: erfolgreiche Wirtschaftsbeziehung mit grossem Potenzial

Die USA sind für die Schweizer Exportwirtschaft von herausragender Bedeutung. Mit einem Handelsvolumen an Gütern und Dienstleistungen von gut 106 Milliarden Franken sind die Vereinigten Staaten hinter Deutschland (CHF 116 Mia.) der zweitwichtigste Handelspartner für die Schweiz. Mit Blick auf die Direktinvestitionen nehmen die Vereinigten Staaten gar noch an Bedeutung zu. Amerikanische Firmen investieren in der Schweiz derzeit fast 420 Milliarden Franken. Umgekehrt sind Schweizer Unternehmen mit Investitionen von rund 234 Milliarden Franken der siebtgrösste Investor in den USA. Die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen sind bereits heute sehr eng und schaffen über eine halbe Million Arbeitsplätze auf beiden Seiten des Atlantiks.

Wie unser Aussenhandelsindex (siehe Positionspapier "Aussenwirtschaftsstrategie der Schweiz: Forderungen der Wirtschaft", S. 14) zeigt, läge aber noch einiges mehr drin für Schweizer KMU im Handel mit den USA – und umgekehrt. Ein bilaterales Freihandelsabkommen zwischen beiden Staaten wäre eine starke Basis, um die  Wirtschaftsbeziehungen weiter vertiefen zu können. Gleichzeitig könnte damit für die Schweizer Exportwirtschaft eine bedeutende Lücke im Netz an Schweizer Freihandelsabkommen geschlossen werden. Die USA scheinen für vertiefende Gespräche bereit.

Drei interessante Aussagen des U.S. Botschafters für die Schweiz, Edward McMullen

  • Die ausgezeichneten Rahmenbedingungen in der Schweiz, etwa betreffend Forschung, Entwicklung und Arbeitsmarkt, sind für amerikanische Firmen höchst attraktiv.
  • Die Schweiz ist als siebtgrösster Direktinvestor in den USA äusserst bedeutsam und wird geschätzt. Investitionen in beide Richtungen sollen weiter wachsen.
  • Die U.S.-Regierung ist daran interessiert, die Wirtschaftsbeziehungen mit der Schweiz zu vertiefen und vertiefte Gespräche über ein bilaterales Freihandelsabkommen aufzunehmen.

Statement von McMullen im Echo der Zeit


Mehr Informationen

Aktuelle U.S.-Handelsdaten für Güter und Dienstleistungen

SECO-Länderinformationen zu den USA

Swiss Economic Footprint in the United States

Webnews economiesuisse: 5 Gründe, wieso die USA so wichtig für die Schweiz sind

Brexit: Auch für die Schweizer Wirtschaft weiterhin ein «moving target»

Die Brexit-Uhr tickt immer lauter – und schneller. Am 29. März 2019 verlässt Grossbritannien offiziell die EU. Am 23. März 2018 wird der EU-Rat voraussichtlich über wichtige Fragen in den Austrittsverhandlungen beraten. Diese befinden sich an einem kritischen Punkt: der Zeitdruck wächst, der politische Einsatz ist hoch und die Folgen sind nach wie vor ungewiss. Massgeblich davon betroffen ist auch die Schweizer Wirtschaft. Da Grossbritannien zu ihren Top-5-Handelspartnern zählt, sind geklärte und gut funktionierende Beziehungen essenziell.

In einem neuen Dossierpolitik zeigt economiesuisse auf, welche Handelsbeziehungen zwischen der Schweiz und Grossbritannien bestehen, inwiefern sich der Brexit auf die Schweizer Wirtschaft auswirkt und wo die aktuellen Verhandlungen stehen.

 

 

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Webnews: Brexit: Drei dringende Handlungsfelder aus Sicht der Finanzindustrie