Grüne Wirtschaft

Natürliche Ressourcen sind eine zentrale Basis für den Wohlstand unserer Gesellschaft. Ressourceneffizienz ist daher ein Ur-Anliegen der Wirtschaft. Täglich machen sich Schweizer Unternehmen für eine «grünere Wirtschaft» stark und belegen mit ihren Bestrebungen weltweit schon heute Spitzenpositionen. Zusätzliche Regulierungen und Vorschriften durch den Staat sind unnötig und gefährden die Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes.

Ressourcen Trialog

Ein effizienter Umgang mit Ressourcen ist für die Schweizer Wirtschaft zentral. Deshalb sind Bestrebungen, aus Abfall wertvolle Rohstoffe zurückzugewinnen und Kreisläufe bestmöglich zu schliessen wichtig.

Doch wie sieht ein optimaler Umgang mit Abfall in der Zukunft aus? Gemeinsam mit der öffentlichen Hand sowie Verbänden und Organisationen aus Wirtschaft und Umwelt ist economiesuisse dieser Frage während eines zweijährigen Dialogprozesses nachgegangen. Das Ergebnis dieses sogenannten Ressourcen Trialogs sind elf Leitsätze zur Zukunft der Schweizer Abfall- und Ressourcenwirtschaft bis 2030. Der intensive Austausch zwischen den Akteuren mit teils gegenläufigen Interessen ist aussergewöhnlich.

 

Faltposter mit den 11 Leitsätzen

Falls Sie kostenlos gedruckte Faltposter mit den 11 Leitsätzen wünschen, wenden Sie sich bitte an nicole.wiedemeier@economiesuisse.ch.

Medienmitteilung Ressourcen Trialog

Schlussbericht Ressourcen Trialog

 


Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.ressourcentrialog.ch

Recycling Weltmeister

 

Vor dem Hintergrund der politischen Diskussionen zum Thema Ressourceneffizienz hat economiesuisse beim Umweltbüro Neosys eine Studie in Auftrag gegeben, die ein unabhängiges Bild von der vorliegenden Ressourcensituation in der Schweiz aufzeigen soll. Anhand von elf praxisnahen Fallbeispielen aus den acht wichtigsten ressourcenintensiven Branchen wird beschrieben, welche Anstrengungen die Wirtschaft heute schon vornimmt, wo welche Effizienzpotenziale tatsächlich vorhanden sind und welche Konsequenzen die geplante Revision des Umweltschutzgesetzes (USG) für Schweizer Unternehmen hat.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Die im USG-Revisionsentwurf vorgesehenen neuen Bestimmungen stiften in den meisten untersuchten Fällen keinen wirklichen Nutzen für die Ressourceneffizienz, führen aber zu erheblichen volkswirtschaftlichen Kosten.
  • Der Revisionsvorschlag des Bundes berücksichtigt die eigendynamischen Entwicklungen in der Wirtschaft nicht und trägt der globalen Nachhaltigkeit nicht Rechnung.
  • Das Konzept der «globalen Fussabdrücke», das der USG-Revision zugrunde liegt, ist lückenhaft und greift vielerorts zu kurz.

Zur Studie