

Auf einen Blick
- Am 17. April 2026 fand die 27. Gemischte Wirtschaftskommission Schweiz-China in Bern statt.
- Der offene Austausch bot für die Schweizer Wirtschaft eine gute Plattform, um ihre Anliegen direkt einzubringen.
- Die derzeit laufenden Arbeiten zur Modernisierung des Freihandelsabkommen werden von beiden Seiten begrüsst.
Die 27. Gemischte Wirtschaftskommission Schweiz-China fand am 17. April 2026 in Bern statt. Der Austausch stiess auf reges Interesse. Für die Vertreter der Privatwirtschaft bot sich die Gelegenheit, ihre Anliegen direkt einzubringen und sie mit der chinesischen Delegation zu diskutieren.
Bilaterale Beziehungen sollen weiter gestärkt werden
Die Schweiz und China unterhalten seit vielen Jahren gute wirtschaftliche Beziehungen. Im Jahr 2014 konnte die Schweiz als erstes Land Kontinentaleuropas ein umfassendes Freihandelsabkommen mit China abschliessen. Dies verhalf den Handelsbeziehungen zu zusätzlichem Schwung und stärkte die wirtschaftliche und diplomatische Zusammenarbeit mit dem wichtigsten Zielmarkt für Schweizer Exporte in Asien. Aktuell laufen die Arbeiten zur Modernisierung dieses Freihandelsabkommens, die im Rahmen des Austausches von beiden Seiten sehr positiv bewertet wurden. Ein weiterer Abbau von Handelshemmnissen sowie ein noch besserer Zugang für Schweizer Unternehmen zum riesigen chinesischen Markt würden die Handelsbeziehung weiter stärken und zusätzliche Möglichkeiten für gewinnbringende Zusammenarbeiten schaffen.
Ein offener Dialog, auch über Herausforderungen, ist wertvoll
Wie in jeder Partnerschaft gibt es neben vielen positiven Aspekten auch immer Herausforderungen. Diese können nur gemeistert werden, wenn auch kritische Punkte offen angesprochen werden. Diesem Anspruch wurde das jüngste Treffen der Gemischten Wirtschaftskommission gerecht. Die Schweizer Unternehmens- und Verbandsvertreter hatten die Möglichkeit, ihre Anliegen direkt zu äussern. Diese umfassten unter anderem den Schutz des geistigen Eigentums, Exportkontrollen, den Markenschutz und Vorgaben im Beschaffungswesen. Die chinesische Delegation zeigte sich aufgeschlossen für diese Anliegen. Erfreulich ist zudem, dass Fragen rund um den Schutz des geistigen Eigentums sowie eine engere Zusammenarbeit in der Uhrenindustrie noch in diesem Jahr in den entsprechenden Arbeitsgruppen weiter vertieft werden sollen.
Gerade in geopolitisch unsicheren Zeiten, in denen der internationale Handel unter Druck steht, ist es aus Sicht der Wirtschaft wichtig, dass die Schweiz den wiederkehrenden und offenen Austausch mit langjährigen Partnern wie China pflegt.
Dossierpolitik
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