Zulassungsbeschränkung der Ärzte hat negative Folgen

14.10.2014

Die Wirtschaft lehnt die Revision des Krankenversicherungsgesetzes betreffend Steuerung des ambulanten Bereichs ab. economiesuisse begrüsst zwar den föderalistischen Ansatz der Vorlage, wonach die Kompetenz zur Regulierung den Kantonen übertragen wird. Dies ermöglicht eine feinere Steuerung und beugt einer nationalen Fehlregulierung vor. Wir sehen aber in der staatlichen Zulassungssteuerung das falsche Instrument zur Kosteneindämmung. Diese hätte negative Folgen für die Gesundheitsversorgung: der Ärztemangel nach Pensionierung der Babyboom-Generation würde verschärft und die Verlagerung von stationären zu ambulanten Behandlungen verzögert. Zudem ist ein Praxisverbot für junge, freischaffende Ärzte ungerecht. Als Alternative schlägt die Wirtschaft tarifarische Lösungen vor, die ohne Gesetzesrevision umgehend umgesetzt werden könnten.

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VNL_Steuerung-ambulanter-Bereich_20141010.pdf
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