Die steigende Lebenserwartung und die tieferen Renditeaussichten bringen die berufliche Vorsorge aus dem Gleichgewicht. Aufgrund des zu hohen Umwandlungssatzes werden heute höhere Renten ausbezahlt, als dafür Kapital zur Verfügung steht. Das Rentenloch in den Pensionskassen nimmt um jährlich 600 Mio. Franken zu. Die zunehmende Finanzierungslast tragen die jüngere Generation und die Erwerbstätigen. Die unerwünschte Umverteilung von Erwerbstätigen zu Rentnern schadet dem Vertrauen in das Sozialwerk. Eine Nachfinanzierung auf Kosten der Erwerbstätigen durch höhere Lohnabzüge würde den Faktor Arbeit verteuern und dem Wirtschaftsstandort Schweiz schaden. Nur mit einem fairen Umwandlungssatz wird das wichtige Sozialwerk auf eine langfristig solide Basis gestellt. Ein Ja sichert die Renten für alle Generationen.
Der Verfassungsartikel über die Forschung am Menschen schafft die Voraussetzung, diesen Forschungsbereich landesweit einheitlich zu regeln. Er verankert den Schutz der Würde und der Persönlichkeit des Menschen in der Verfassung und erteilt der Forschung klare Rahmenbedingungen. Die Vorlage ist sowohl für den Fortschritt der Gesundheit der Schweizer Bevölkerung als auch für den Forschungsstandort Schweiz von grosser Bedeutung. Ein forschungs- und innovationsfreundliches Umfeld ist die Voraussetzung, dass die Schweiz auch in Zukunft in der biologisch-medizinischen Forschung einen Spitzenplatz einnehmen kann. Der Vorstandsausschuss von economiesuisse hat deshalb die Ja-Parole zum Verfassungsartikel über die Forschung am Menschen beschlossen.
Medienmitteilung
Mehr Informationen zur Vorlage "Anpassung Umwandlungssatz":
www.faire-renten.ch
dossierpolitik, Nr.1
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Mehr Informationen zur Vorlage "Forschung am Menschen":
dossierpolitik, Nr. 3
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