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Verband der Schweizer Unternehmen
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19.05.2010
„Swiss made“: Qualitätssiegel für den Produktionsstandort Schweiz
"Swiss ma­de" steht für Qualität, Präzisi­on, Si­cherheit und Zuverlässigkeit. Wie aber ha­ben Schwei­zer Pro­dukte ih­ren gu­ten Ruf erlangt? Wa­rum gel­ten Schwei­zer Pro­dukte als besonders quali­tativ? In ei­ner aktuel­len Zei­tungs­bei­la­ge zum The­ma "Swiss ma­de" ge­ben Vertre­ter der Wirt­schaft Aus­kunft.

In der heu­te er­schienenen Zei­tungs­bei­la­ge der Medi­aplanet über „Swiss ma­de“ ge­ben economie­suisse-Direk­tor Pascal Genti­netta und viele weite­re Vertre­ter der Wirt­schaft ei­nen Ein­blick in die gelebte „Swissness“: Wie wurde die ho­he Reputati­on, die mit dem La­bel „Swiss ma­de“ transportiert wird, von den Schwei­zer Un­ternehmen er­arbeitet? Wel­che Bedeu­tung hat das Qualitäts­siegel „Swiss ma­de“ für die Wirt­schaft? Ne­ben diesen Fra­gen geht die Zei­tungs­bei­lage „Swiss ma­de“ auch der aktuel­len „Swissness“-Vorla­ge des Bundesra­ts nach.

„Swissness“ schüt­zen, aber ohne Pro­tektionismus
Der gu­te Ruf der Marke „Swiss ma­de“ zahlt sich für die Schwei­zer Un­ternehmen aus. Gemäss Studi­en be­trägt der „Swissness“-Mehrwert bis zu 20 Pro­zent des Verkaufs­prei­ses. Das zieht aber auch Trittbrettfah­rer an. Gegen Pro­duzen­ten, die ihr Gut zu ei­nem gros­sen Teil im Aus­land her­stel­len las­sen und es trotzdem un­ter dem La­bel „Swiss ma­de“ verkau­fen, wurde lange Zeit nicht angemes­sen vor­gegan­gen. Sol­che Missbräu­che sol­len nicht mehr län­ger hin­genommen wer­den. Der Bundesrat hat ent­spre­chend ei­ne „Swissness“-Vorla­ge aus­ge­arbeitet, mit der der Schutz der Marke Schweiz ver­bes­sert und die missbräuch­li­che Verwendung der Marke Schweiz bekämpft wer­den kann. Dieses Un­terfan­gen erweist sich allerdings als nicht einfach. Wird nämlich das Schutzniveau zu hoch an­gesetzt, be­steht die Gefahr, dass selbst vollständig in der Schweiz pro­duzier­te Schwei­zer Tra­diti­ons­produkte nicht mehr mit dem La­bel „Swiss ma­de“ beschriftet wer­den können. Zudem können so neue Handelsbarrie­ren ent­stehen, was im Wider­spruch zur Offenheit der Schweiz steht. Es ist somit Auf­gabe der Politik, ein bran­chenge­rechtes und praxis­taugli­ches „Swissness“-Gesetz zu schaffen, damit die Marke Schweiz und der Werkplatz Schweiz nach­haltig ge­stärkt wer­den.

Mehr Informationen:
Swiss Made Sonderbund

Rückfragen:
caroline.debuman@economiesuisse.ch

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Mitglied der Geschäftsleitung
thomas.pletscher@economiesuisse.ch
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Stv. Leiterin Finanzen & Steuern
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„Swiss made“ ist ein Quali­täts­siegel, das ge­gen Miss­brauch ge­schützt wer­den muss.
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