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Steuern allgemein
Die Schweiz ist als klei­ne und offene Volks­wirt­schaft auf ei­ne at­trak­tive Steuer­poli­tik an­ge­wiesen. Im in­ternatio­na­len Ver­gleich ist die Steuer­be­las­tung mo­de­rat. Die­ser Stand­ort­vor­teil darf nicht aufs Spiel ge­setzt wer­den. Um in­ter­natio­nal mit­hal­ten zu kön­nen, muss die Schweiz die zur Ver­fügung stehen­den Frei­räume nut­zen und die steuerli­chen Rah­men­be­dingun­gen lau­fend op­timie­ren.
15.02.2013 – Steuern allgemein, Unternehmensbesteuerung, Besteuerung Privatpersonen (Medienmitteilung)
Erbschaftssteuerinitiative schwächt Familienunternehmen
Die In­itiative zur Einführung ei­ner Schenkungs- und Erb­schafts­steuer auf Bundes­ebe­ne bringt kei­ne Lösun­gen, sondern vor al­lem neue Pro­bleme. Sie schwächt Fa­mili­enun­ternehmen und den bewähr­ten Steuerföder­alismus in der Schweiz. Ei­ne nach­haltige Lösung für die Herausforde­run­gen bei der AHV bietet die In­itiative nicht. Im Gegen­teil: Der nötige Re­formprozess würde bei An­nah­me der In­itiative sogar erschwert. economie­suisse lehnt die In­itiative ohne Gegenvorschlag ab.​​ pdf
08.02.2013 – Steuern allgemein, Unternehmensbesteuerung (Medienmitteilung)
Symbiose zwischen Grossunternehmen und KMU gefährdet
Ei­ne Studie der Hoch­schule für Tech­nik und Wirt­schaft HTW Chur im Auf­trag von economie­suisse un­tersucht die Bedeu­tung bör­senkotier­ter Ak­ti­en­gesellschaf­ten für die Schwei­zer Volks­wirt­schaft. Sie zeigt deutlich, dass bör­senkotier­te Un­ternehmen ei­ne wichtige Stüt­ze des Wirt­schafts­stand­orts Schweiz sind und eng mit KMU zu­sammenarbei­ten. economie­suisse und der Schwei­zeri­sche Gewerbever­band sind überzeugt, dass die Min­der-In­itiative dieses bewähr­te Zu­sammen­spiel durch ihre starren Vorschrif­ten gefährdet. Sie trifft nicht nur bör­senkotier­te Un­ternehmen, sondern indirekt auch viele mittle­re und klei­ne Un­ternehmen und ihre Pensi­ons­kas­sen. Aus diesem Grund lehnt auch der Schwei­zeri­sche Gewerbever­band die Min­der-In­itiative ent­schieden ab.

Nachfolgend finden Sie die Medienmitteilung und die Pressemappe. Die Mappe enthält die Medienmitteilung, die Präsentation, die Referate von Herrn Bigler und Herrn Gentinetta sowie die gesamte Studie.

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07.02.2013 – Unternehmensbesteuerung, Steuern allgemein (Medienmitteilung)
Unternehmensbesteuerung – dringende Reform
2013 stehen zahlrei­che politi­sche Herausforde­run­gen an. Die Wirt­schaft wüns­cht sich vor al­lem ei­nen Durch­bruch im stra­tegisch wichtigen Dos­sier der Un­ternehmensbe­steuerung. Dies erklär­ten die CVCI (Waadt­län­der Indus­trie- und Handels­kam­mer) und economie­suisse nach der Diskussi­on am vergan­genen Donners­tag in Lausan­ne zu diesem The­ma. Diskutiert wurde vor über hundert gela­denen Gäs­ten im Bei­sein der Waadt­län­der Staats­räte Pascal Broulis und Phil­ippe Leuba. pdf
30.01.2013 – Steuern allgemein (Medienmitteilung)
Absage an schlechte Lösungen bei der Mehrwertsteuer
Der heu­te vom Bundesrat ver­ab­schiede­te Vorschlag für ein Zwei­satz-Modell bei der Mehr­wert­steuer bringt kaum Ver­bes­serun­gen. Vielmehr führt er zu ho­hen Kos­ten und neuen Ver­zerrun­gen. Die Wirt­schaft lehnt den 800 Mil­lionen Franken teu­ren Vorschlag de­shalb kategorisch ab.​ pdf
29.01.2013 – Energie & Umwelt allgemein, Steuern allgemein, Energiebesteuerung (dossierpolitik)
Ökologische Steuerreform: Ein Risiko für die Schweizer Wirtschaft
Im Rah­men der zwei­ten Etappe der En­ergiestra­tegie 2050 plant der Bundesrat, ei­ne öko­logi­sche Steu­er­re­form durch­zufüh­ren. Die Schweiz weist be­reits zahlrei­che Steuern und Abga­ben im Umwelt­be­reich auf. Grössten­teils dienen sie allerdings fiskali­schen Zie­len. Ei­ne wah­re Lenkungs­abgabe setzt hingegen Fiskalquoten­neu­tralität vor­aus. Selbst bei ei­ner mas­siven steuerli­chen Be­las­tung der En­ergie könn­ten an­de­re Steuern jedoch nur leicht ge­senkt wer­den. Positive volks­wirt­schaftli­che Effekte sind von ei­ner öko­logi­schen Steu­er­re­form daher nicht zu erwar­ten, im Gegen­teil. Grundsätzlich ist der Kli­mawandel ein globales Pro­blem. Der Allein­gang ei­ner klei­nen, offenen Volks­wirt­schaft wie jene der Schweiz macht daher kei­nen Sinn. Es wäre weder dem Kli­ma noch der Wirt­schaft gedient. Stattdes­sen wür­den der En­ergiever­brauch sowie auch Arbeits­plät­ze ins Aus­land verla­gert. pdf
08.01.2013 – Unternehmensbesteuerung, Steuern allgemein (Medienmitteilung)
Staatsfinanzen: Gesichert dank Unternehmen
Die gros­sen Kapitalgesellschaf­ten er­wirt­schaf­ten für den Staat ei­nen si­gnifi­kan­ten An­teil des ge­sam­ten Steu­er­ein­kommens. Gleichzeitig zie­hen sie ei­nen wesentli­chen Teil der Steuern für den Fiskus ein. Das zeigt die Studie «To­tal Tax Cont­ributi­on», die PwC und economie­suisse zum zwei­ten Mal vorlegen.
 
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17.12.2012 – Energiebesteuerung, Steuern allgemein, Energie & Umwelt allgemein (Artikel)
glp-Initiative: Gut gemeint ist nicht immer gut
Die Be­steuerung vom Pro­dukti­ons­fak­tor En­ergie bringt Wettbewerbsnach­teile. Weiter »
13.12.2012 – Steuern allgemein (Medienmitteilung)
Deutschland muss Konsequenzen tragen
Steuer­abkommen mit Öst­erreich und Grossbritanni­en wer­den Vor­teile der Schwei­zer Lösung zei­gen. pdf
05.12.2012 – Steuern allgemein, Besteuerung Privatpersonen (Vernehmlassungsantwort)
Vernehmlassung Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer
economie­suisse befürwortet die Ab­schaffung der «Heirats­strafe», denn dadurch lässt sich der Abhalte­effekt bei Zweiver­die­n­er­ehepaa­ren vermindern. Die Aus­ge­stal­tung der Vorla­ge überzeugt jedoch nicht. So erhöht das Modell ei­ner alternativen Steuerbe­rech­nung den Verwal­tungs­aufwand und verkompliziert das Steuersys­tem zusätzlich. Aus­serdem verstärken die neuen Steuer­abzüge die ohnehin be­reits steile Pro­gressi­on der direk­ten Bundes­steuer. Die Gegenfi­nanzierung muss sodann vollständig aus­gaben­seitig vor­genommen wer­den, wobei die Wachstums­effekte zu berücksichtigen sind. Letztlich ist die Vorla­ge im Kon­text der steuerpoliti­schen Prioritä­ten zu be­ur­teilen. Nach­dem in den letz­ten Jah­ren in ers­ter Li­nie die natürli­chen Personen ent­las­tet wur­den, muss nun ei­ner Re­form der Un­ternehmensbe­steuerung die höchste Priorität ein­geräumt wer­den. Auf­grund in­ternatio­naler Gegebenhei­ten ist ei­ne Un­ternehmens­steu­er­re­form III zur Si­cherung und Stärkung der At­traktivität der Schweiz als Un­ternehmens­stand­ort unabdingbar.  pdf
04.12.2012 – Steuern allgemein, Besteuerung Privatpersonen, Unternehmensbesteuerung (Artikel)
Kapitaleinlageprinzip und Aktionärsbesteuerung: Eine Quelle neuer Staatseinnahmen​
​​Im Rah­men der letz­ten Un­ternehmens­steu­er­re­form wurde die frühe­re Be­steuerung von Kapi­tal­einla­ge-Rückzahlun­gen an Aktionäre auf­geho­ben. Der Ständerat hat heu­te ei­ne Mo­ti­on an­genommen, die unvorhergese­hene fi­nanzi­el­le Aus­wirkun­gen die­ser Re­form kom­pensie­ren will. Dabei sol­len auch die Mehr­einnah­men berücksichtigt wer­den. Sol­che resultie­ren insbesonde­re aus Wachstums­effek­ten und Un­ternehmenszuzügen. Auch jüngste Neuerun­gen bei der Be­steuerung von An­teils­inhabern füh­ren ten­den­zi­ell zu staatli­chen Mehr­einnah­men. Weiter »
23.11.2012 – Steuern allgemein, Infrastruktur allgemein, Schiene (Artikel)
FABI: Parlament muss endlich die offenen Fragen diskutieren
In der Win­tersessi­on behandelt der Ständerat zum ers­ten Mal die Vorla­ge zu Fi­nanzierung und Aus­bau der Bahninfra­struktur (FABI). Die zuständige Verkehrskommissi­on hat sich in ih­ren Be­ra­tun­gen lei­der einzig auf den Aus­bau der Schieneninfra­struktur beschränkt und ist auf grundlegen­de As­pekte der Vorla­ge auf der Fi­nanzierungs­seite gar nicht ein­gegan­gen. Das muss in der parla­men­tari­schen Be­ra­tung nach­ge­holt wer­den. ​ Weiter »
23.11.2012 – Steuern allgemein, Besteuerung Privatpersonen (Medienmitteilung)
Schweiz geht auf dem eingeschlagenen Weg weiter
economie­suisse be­dau­ert die Ab­leh­nung des Steuer­abkommens im deut­schen Bundesrat. An­ders als der Bun­des­tag hat der deut­sche Bundesrat dem Steuer­abkommen zwi­schen der Schweiz und Deutsch­land heu­te nicht zuge­stimmt. economie­suisse be­dau­ert diesen Ent­scheid und hofft, dass der Vermittlungs­aus­schuss in Deutsch­land noch ei­ne Lösung ermöglicht. Das Abgel­tungs­steuer­abkommen würde für alle Sei­ten Vor­teile brin­gen und die Streitigkei­ten der Vergan­genheit be­en­den.​​ pdf
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Dr. Frank Marty
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frank.marty@economiesuisse.ch
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