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Session
Vom 27. Februar bis 16. März findet die Frühjahrssession der eidgenössischen Räte statt. Die Vorschau und die Berichte zu den kommenden Sessionen können Sie heute schon abon­nie­ren.
23.12.2011 – Session (Sessionsbericht)
Dritte Woche Wintersession
​Zum Schluss der ersten Session in der neuen Zusammensetzung des Parlaments bereinigten die Räte das Budget 2012. Definitiv an den Bundesrat zurückgewiesen hat der Nationalrat die Vorlage für eine einfache Mehrwertsteuer. Damit negiert der Nationalrat die Bedürfnisse der Wirtschaft. Die Grosse Kammer lehnte zwei Motionen ab, die eine Teilaufhebung der Unternehmenssteuerreform II in Bezug auf das Kapitaleinlageprinzip bewirkt und faktisch die frühere, verfassungswidrige Doppelbesteuerung wieder eingeführt hätten. Mit der Ablehnung der Motionen bekennt sich der Nationalrat zu Rechtssicherheit und Glaubwürdigkeit und hat Schaden verhindert für die Schweiz als Standort für kleine, mittlere und grosse Unternehmen. pdf
16.12.2011 – Session (Sessionsbericht)
Zweite Woche Wintersession
​In der zweiten Sessionswoche bereinigten die Räte die Revision des Rechnungslegungsrechts. Damit ist ein Meilenstein der Aktienrechtsrevision erreicht. Ebenfalls einig sind sich die Räte darin, der Volksinitiative «Staatsverträge vors Volk!» keinen direkten Gegenvorschlag gegenüberzustellen. Die von der AUNS lancierte Initiative ist unpräzise und schränkt die aussenpolitische und aussenwirtschaftliche Handlungsfähigkeit der Schweiz ein. Der Ständerat hat im Rahmen der Revision des CO2-Gesetzes einige wichtige Fragen geklärt. Trotzdem wäre es vernünftig, kein neues Gesetz zu verabschieden, sondern das bestehende zu verlängern. Der indirekte Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Raum für Mensch und Natur» ist noch nicht bereinigt.  pdf
08.12.2011 – Session (Sessionsbericht)
Erste Woche Wintersession
​In der ersten Woche der Wintersession ist der Nationalrat bei der Behandlung der Initiative «gegen die Abzockerei» und deren Gegenvorschlag einen Schritt weitergekommen. Die Grosse Kammer verabschiedete einen indirekten Gegenvorschlag zur Volksinitiative, der für die Wirtschaft zwar einschneidende Folgen hat, aber trotzdem im Sinne eines Kompromisses akzeptabel ist. Der Nationalrat hat zudem beschlossen, die sogenannte Verfassungsgerichtsbarkeit auf die Prüfung von Bundesgesetzen und Völkerrecht auszuweiten. In einer Sonderdebatte zum Thema Frankenstärke hat es der Ständerat verpasst, vom Bundesrat Entlastungen für die Wirtschaft und eine Umsetzung der Unternehmenssteuerreform III zu fordern.  pdf
02.12.2011 – Session (Sessionsbericht)
Vorschau auf die Wintersession 2011
Das neue Parlament wird sich in der Wintersession in einer ausserordentlichen Debatte mit dem starken Franken befassen. Auf dirigistische Interventionen ist zu verzichten, ebenso auf Mehrausgaben im Budget 2012. Vor diesem schwierigen Hintergrund wäre eine Vereinfachung der Mehrwertsteuer mit einem Einheitssatz ein gutes Mittel, um die Rahmenbedingungen für Schweizer Unternehmen zu verbessern. Auf dem Programm steht ausserdem der Gegenvorschlag zur Initiative «gegen die Abzockerei». Die geplanten aktienrechtlichen Bestimmungen dürfen keine zwingenden Abstimmungen über die Vergütungen der Geschäftsleitung sowie über den «Bonustopf» bei Finanzdienstleistern vorsehen. Weiter steht die Differenzbereinigung bei der Revision des CO2-Gesetzes auf dem Programm. Die Wirtschaft setzt sich für eine wirksame und realistische Klimapolitik ein. Diesem konstruktiven Anspruch wird mit einer Ablehnung des vorliegenden und einer Verlängerung des bestehenden Gesetzes am besten Rechnung getragen.​ pdf
30.09.2011 – Finanzmarktregulierung, Energie & Umwelt allgemein, Session (Sessionsbericht)
Sessionsbericht: Dritte Woche Herbstsession 2011

In der letz­ten Sessi­ons­wo­che der aktuel­len Legislatur ber­einig­ten die Räte die «Too big to fail»-Vorla­ge. economie­suisse un­ter­stützt die ent­spre­chen­de Revisi­on des Banken­geset­zes grundsätzlich. Un­ter Dach und Fach ist eben­falls das neue Hoch­schulförde­rungs- und Koordi­nati­ons­gesetz (HFKG). Das vorliegen­de Resul­tat ist für die Wirt­schaft aber ent­täu­schend. Im Ständerat stand die letzte Sessi­ons­wo­che im Zei­chen der En­ergiepolitik. Gleichzeitig mit sei­nem Ent­scheid zum Aus­stieg aus der Atom­en­ergie er­teilte der Ständerat dem Bundesrat den Auf­trag für die Er­arbei­tung ei­ner umfassen­den Energiestrategie. economie­suisse begrüsst die­se Rückkehr zu ei­ner pragmatische­ren Energiepolitik.

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30.09.2011 – Hochschulpolitik, Bildung allgemein, Session (Medienmitteilung)
Hochschulförderungs- und Koordinationsgesetz erfüllt die Ziele nicht
Die eidgenössischen Räte haben das Hoch­schulförde­rungs- und Koordi­nati­ons­gesetz (HFKG) ver­ab­schiedet. Das vorliegen­de Resul­tat ist ent­täu­schend und wird nicht zur notwendigen Stärkung der Schwei­zer Hoch­schulen bei­tra­gen. economie­suisse lehnt das von plan­wirt­schaftli­chen Elemen­ten und regio­nalem Aus­gleich geprägte Gesetz ab. Um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleis­ten, benötigen die bes­ten Schwei­zer Bildungs­in­sti­tutionen mehr und nicht we­ni­ger Autonomie. pdf
30.09.2011 – Finanzmarktregulierung, Wirtschaftspolitik allgemein, Session (Artikel)
«Too big to fail»: Grünes Licht für neue Bankenregulierung
Die eidgenössi­schen Räte ha­ben die letz­ten Differen­zen der «Too big to fail»-Vorla­ge ber­einigt. Das Parla­ment folgt weitgehend den Empfehlun­gen der Experten­kommissi­on und nimmt von unzweckmässigen Vorschrif­ten Ab­stand. Die neue Bankenregulierung ist aus Sicht der Wirt­schaft an­spruchsvoll, aber sinnvoll. Ei­ne Klau­sel im Gesetz stellt si­cher, dass regelmässig über­prüft wird, ob die getroffenen Massnah­men im Ver­gleich mit den Regelun­gen auf an­de­ren Fi­nanzplät­zen verhältnismässig sind.  Weiter »
27.09.2011 – Wettbewerb allgemein, Session (Artikel)
Werbeverbote für Kleinkredite: Nationalrat schiesst über das Ziel hinaus
Der Natio­nalrat will ein Werbever­bot für Klein­kredi­te und un­ter­gräbt damit die Wirt­schaftsfreiheit. Die Schweiz hat be­reits heu­te ei­nes der strengs­ten Kon­sumkreditgeset­ze. Es ist gezielt auf die Verhinde­rung von Über­schuldung – auch von Jugend­li­chen – aus­gerich­tet und gibt klare Richtli­ni­en für zulässige Wer­bung. Weiter »
22.09.2011 – Session, Finanzmarktregulierung (Sessionsbericht)
Sessionsbericht: 2. Woche Herbstsession 2011
In der zweiten Sessionswoche stand die erste Runde der Differenzbereinigung der «Too big to fail»-Vorlage auf dem Programm. Die Räte einigten sich darauf, dass den Grossbanken nicht der volle Eigenkapitalrabatt gewährt werden soll, auch wenn die Weiterführung der systemrelevanten Funktionen in der Schweiz umgesetzt ist. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Institute die entsprechenden Entwicklungen im Ausland zu beobachten.​ pdf
21.09.2011 – Mehrwertsteuer, Abbau Bürokratie, Session (Artikel)
​Diskussionspunkt Mehrwertsteuer – Lösung Einheitssatz
​Während der Nationalrat temporäre Senkungen der Mehrwertsteuer gegen die Frankenstärke abgelehnt hat, ist die Volksinitiative gegen die MwSt.-Diskriminierung des Gastgewerbes eingereicht worden. Beide Diskussionen weisen in dieselbe Richtung: die möglichst rasche Einführung des Einheitssatzes.​ Weiter »
15.09.2011 – Session, Energie & Umwelt allgemein, Geldpolitik (Sessionsbericht)
Sessionsbericht: Erste Woche Herbstsession 2011
​In der ersten Sessionswoche sorgte im Nationalrat die Revision des CO2-Gesetzes für heftige Diskussionen. Der offensichtliche Widerspruch zwischen der hohen Zielsetzung der vollumfänglichen Inlandkompensation der CO2-Emissionen und den vom Nationalrat beschlossenen Massnahmen wie der Verzicht auf eine Treibstoffabgabe macht das Gesetz vollends unglaubwürdig. Im Rahmen einer Sondersession hiess der Ständerat das bundesrätliche Massnahmenpaket gegen die Frankenstärke klar gut. economiesuisse vermisst im ersten Massnahmenpaket konkrete Vorschläge zur Stärkung der Wettbewerbskraft wie zum Beispiel steuerliche Entlastungen. Die Kleine Kammer beriet zudem den indirekten Gegenvorschlag zur Initiative Minder (Volksinitiative «gegen die Abzockerei») und hielt bedauerlicherweise an der umstrittenen «Bonus-Steuer» fest. pdf
13.09.2011 – Klimapolitik, Energie & Umwelt allgemein, Session (Artikel)
CO2-Gesetz: keine Entwarnung für die Wirtschaft
Die aktuellen Beschlüsse des Natio­nalrats verschlech­tern das CO2-Gesetz. Die nahezu Ver­doppelung der Brennstoff­abgabe und die Auf­stockung von Subventionen füh­ren zu neuen Steuern für Indus­trie und KMU. Die Ab­sicht der Mehrheit, auf die Einführung der CO2-Abgabe auf Treib­stoffen zu verzich­ten, macht das rei­ne In­land-Redukti­ons­ziel von minus 20 Pro­zent bis im Jahr 2020 voll­ends un­glaubwürdig. Weiter »
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Wissenschaftliche Mitarbeiterin Bundeshausgeschäfte
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