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Verband der Schweizer Unternehmen
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Konsumentenpolitik
Ein gu­ter und angemesse­ner Kon­sumen­ten­schutz ist wichtig. Übermässi­ger In­terventionismus ist aber kontra­produktiv. Mit den Mechanismen des Marktes und der Selbstregulierung können Anpassun­gen an Kun­denbedürfnis­se und in­ternatio­nale Ent­wicklun­gen ra­scher und flexi­bler vor­genommen wer­den als mit Geset­zen.
19.12.2012 – , Regulatorisches allgemein, Konsumentenpolitik (Vernehmlassungsantwort)
Vernehmlassung ​«Mehr Konsumentenschutz und weniger Missbräuche beim Telefonverkauf»
economie­suisse lehnt die Aus­wei­tung des Widerrufsrechts auf alle Fern­ab­satz­ver­träge ab. Sie ist rechts­staatlich pro­blematisch, weil sie über den Auf­trag der parla­men­tari­schen In­itiative hin­ausgeht. Überdies gibt es kei­ne Par­alle­len zwi­schen Onlinege­schäf­ten und dem Te­lefonverkauf bzw. Haustürge­schäf­ten. Ei­ne Gleichbehandlung ist de­shalb nicht oppor­tun. economie­suisse be­an­tragt de­shalb, die parlamentarische Initiative ​«Mehr Kon­sumen­ten­schutz und we­ni­ger Missbräu­che beim Te­lefonverkauf» auf ih­ren ur­sprüngl­i­chen Inhalt zu beschränk­en und stimmt der An­glei­chung der Regeln der Te­lefonverkäufe an jene der Haustürge­schäfte zu.​ pdf
03.12.2012 – Konsumentenpolitik, Regulatorisches allgemein, Wettbewerb allgemein (dossierpolitik)
Eine «Lex Nivea» für «gerechte» Preise?
Oft sind die Endverkaufs­preise in der Schweiz insbesonde­re für importier­te Pro­dukte höher als im Aus­land. Ein wesent­li­cher Grund dafür ist, dass die Schweiz nicht Teil des eu­ropäi­schen Binnen­marktes ist und staatli­che Regulierun­gen den hiesigen Markt ab­schot­ten. Wesentlich für die ho­hen Schwei­zer Preise sind auch die höhe­ren Ein­kommen. Ei­ne Mo­ti­on von Natio­nalrä­tin Prisca Bir­rer-Heimo (SP) verlangt nun, dass Schwei­zer Kun­den im Aus­land zu den dort gel­ten­den Bedingun­gen ein­kau­fen können. Die Mo­ti­on mag auf den ers­ten Blick verlo­ckend er­schei­nen, hätte aber schwerwiegen­de Nach­teile. Der Staat würde mas­siv in wettbewerbli­che Märkte ein­grei­fen. Die Wettbewerbskommissi­on (Weko) müsste den «ge­rech­ten» Preis defi­nie­ren. Da sich aus­ländi­sche Anbie­ter dem Ein­griff ent­zie­hen können, würde die Mo­ti­on allerdings vor al­lem Schwei­zer Pro­duzen­ten be­las­ten, die bei der Erschliessung aus­ländi­scher Märkte behindert wür­den.​​​​ pdf
12.10.2012 – Regulatorisches allgemein, Konsumentenpolitik (Faktenblatt)
Motion Birrer-Heimo ist ökonomisch falsch und praktisch nicht durchsetzbar
Mit der Mo­ti­on «Kar­tellgesetzrevisi­on gegen unzulässige Preisdifferen­zierung» will SP-Natio­nalrä­tin Prisca Bir­rer-Heimo mas­sive staatli­che Ein­griffe in die Preisge­stal­tung von Un­ternehmen im In- und Aus­land einfüh­ren. Für economie­suisse ist klar: Ein Ver­bot der Preisdifferen­zierung wirkt sich ökonomisch kontra­produktiv aus. Die bürokrati­schen Massnah­men treffen un­se­re Export­indus­trie mas­siv und schwäc­hen den Wirt­schafts­stand­ort Schweiz. Nach­dem der Natio­nalrat die Mo­ti­on be­reits an­genommen hat, wird sie im Ständerat im Zu­sammenhang der Kar­tellgesetzrevisi­on behandelt. Beiliegen­des Fak­tenblatt zeigt die Grün­de gegen die Mo­ti­on ge­nauer auf.​​​ pdf
09.10.2012 – Internationale Steuerfragen, Unternehmensbesteuerung, Konsumentenpolitik (Vernehmlassungsantwort)
Stellungnahme zur Ausdehnung der Rechtshilfe bei Fiskaldelikten

economiesuisse ist grundsätzlich einverstanden mit einer Anpassung im Bereich der Gewährung von Rechtshilfe bei Fiskaldelikten im Rechtshilfegesetz (IRSG). Dabei ist aber dem Spezialitätsprinzip gebührend Rechnung zu tragen. Die vom Bundesrat gleichzeitig vorgeschlagene Übernahme der Zusatzprotokolle des Europarats ohne Fiskalvorbehalt lehnt economiesuisse hingegen ab. Dadurch würde die volle Rechtshilfe bei Fiskaldelikten auch Staaten gewährt, die noch kein Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) der neuen Generation mit der Schweiz abgeschlossen haben.

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29.08.2012 – Wettbewerb allgemein, Telekom / IT, Konsumentenpolitik (Artikel)
RTVG-Revision lässt Service-public-Frage ungeklärt
Angesichts des technologischen Wandels muss die Rolle des Service public im Radio- und Fernsehbereich kritisch überprüft werden. Leider hat es der Bundesrat verpasst, diese Grundsatzdiskussion im Rahmen der Teilrevision des Radio- und Fernsehgesetzes zu lancieren. Stattdessen wird ein neues Abgabensystem vorgeschlagen, das faktisch einer neuen Steuer gleichkommt. Weiter »
24.08.2012 – Telekom / IT, Konsumentenpolitik, Infrastruktur allgemein (Kommentar)
Keine ungerechte Doppelbesteuerung mit dem Radio- und Fernsehgesetz
Das Bundesgesetz über Radio und Fernsehen wird revidiert. Vor dem Hintergrund der technologischen Veränderungen möchte der Bundesrat zu Recht eine geräteunabhängige Radio- und Fernsehabgabe einführen. Die vorgesehene Lösung ist effizienter und kostengünstiger. Leider entwickelt sie sich aber zu einer neuen Steuer – sogar einer doppelten. Das muss korrigiert werden.  Weiter »
02.07.2012 – Regulatorisches allgemein, Konsumentenpolitik (dossierpolitik)
Detailhandel im Wandel: bessere Bedingungen nötig
​Der Detailhandel ist ein wichtiger Pfeiler der schweizerischen Volkswirtschaft. Gleichzeitig spielt er für die Bevölkerung als wichtiger Arbeitgeber und auch als Versorger eine entscheidende Rolle. In den letzten zwei Jahrzehnten hat sich die Struktur des Detailhandels stark verändert: Mit der zunehmenden Technologisierung, neuen Verkaufsformen, dem stark veränderten Kaufverhalten der Konsumentinnen und Konsumenten und nicht zuletzt mit dem durch den hohen Frankenkurs beinahe explodierenden Einkaufstourismus ins Ausland kommt der traditionelle Detailhandel zunehmend unter Druck. pdf
04.04.2012 – Konsumentenpolitik (Artikel)
Junge Erwachsene schliessen kaum Konsumkredite ab
Immer weniger junge Erwachsene schliessen Konsumkredite ab. Die gesetzlichen Vorgaben des Konsumkreditgesetzes, allen voran die strengen Kreditfähigkeitsprüfungen, wirken. Trotzdem werden unter dem Titel «Jugendverschuldung» ständig neue und rigorose Massnahmen gefordert, die die Branche ungerechtfertigt torpedieren und gegen liberale und ordnungspolitische Grundsätze verstossen. Paradebeispiel dafür ist das jüngst geforderte Werbeverbot für Konsumkredite.  Weiter »
17.01.2012 – Konsumentenpolitik (Faktenblatt)
Konsumentenrecht (Faktenblatt)
​Konsumentenschutz im richtigen Mass. pdf
02.11.2011 – Wettbewerb allgemein, Regulatorisches allgemein, Konsumentenpolitik (Artikel)
Konsumkredite: richtiges Signal gegen Werbeverbot
Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats (WAK-S) lehnt ein Verbot der Werbung für Klein- bzw. Konsumkredite erfreulicherweise ab. Sie hat am Dienstag zwei parlamentarische Initiativen zu Konsumkrediten beraten. Beide Vorlagen wurden zuvor durch den Nationalrat angenommen. Der Einführung einer Sondersteuer zur Prävention der Jugendverschuldung hat die WAK-S leider jedoch ebenfalls zugestimmt. Weiter »
31.03.2011 – Post, Konsumentenpolitik (Artikel)
Rekordgewinn und Preissteigerungen der Post
Die Schwei­zeri­sche Post weist für 2010 ei­nen Rekordgewinn aus – und hebt praktisch zeitgleich ihre Preise an. Die Grundversorgung ist fi­nanzi­ell bes­tens ge­si­chert. Es gibt kei­nen Grund, den Post­markt nicht vollständig zu öffnen und für alle Anbie­ter einheitli­che Rah­menbedingun­gen zu schaffen. Damit wür­den in Zukunft die Gewinne nicht nur bei der Post, sondern auch bei den Kun­den anfal­len. Weiter »
08.03.2011 – Konsumentenpolitik, Regulatorisches allgemein, Abbau Bürokratie (Artikel)
Unnötige Bürokratie verhindert!
Mit kla­rer Mehrheit hat der Natio­nalrat ei­ne Ände­rung der Be­stimmun­gen über Allgemei­ne Ge­schäftsbedingun­gen (AGB) abgelehnt. Damit hat er ei­ne unnötige Bürokra­tie verhindert. Bundesrat und Ständerat woll­ten Klau­seln von allgemei­nen Ge­schäftsbedingun­gen auch ohne konkre­ten Anlass richterlich über­prüfen las­sen. Weiter »
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Thomas Pletscher
Mitglied der Geschäftsleitung
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Sandra Spieser
Stv. Leiterin Finanzen & Steuern
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