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Staatsaufgaben
Kostenintensive und dynamisch wachsende Aufgabenbereiche stellen die Finanzpolitik vor grosse Herausforderungen. Wachsende Finanzierungsbedürfnisse und strukturelle Ungleichgewichte erschweren eine nachhaltige Haushaltsentwicklung. Finanzielle Spielräume für neue Aufgaben und wichtige Standortmassnahmen fehlen. Problematische Fehlentwicklungen müssen durch Strukturreformen angegangen werden. Nur durch eine konsequente Aufgabenüberprüfung kann verhindert werden, dass der Staat seine Handlungsfähigkeit verliert.
11.05.2012 – Aussenwirtschaft allgemein, Bilaterale Wirtschaftsbeziehungen, Staatsaufgaben (Kommentar)
AUNS-Initiative: Wolf im Schafspelz
Die AUNS verlangt mit ih­rer In­itiative «Staats­ver­träge vors Volk» ei­ne Aus­wei­tung des ob­ligatori­schen Referen­dums in der Aus­sen(wirt­schafts)politik. Die In­iti­an­ten behaup­ten, sie wür­den damit die direkte Demokra­tie stärken. Doch das Gegen­teil ist der Fall.Weiter »
27.04.2012 – Staatsaufgaben (Vernehmlassungsantwort)
Anhörung zum Entwurf des Berichts über die Zukunft der 2. Säule
​economiesuisse nimmt Stellung zum Entwurf des Berichts über die Zukunft der 2. Säule. Die heutige Grundkonzeption der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge ist beizubehalten. Der Bericht muss sich deshalb auf die Entwicklung der 2. Säule beschränken. pdf
22.03.2012 – Staatsaufgaben, Schiene, Strasse (Artikel)
Bahnfinanzierung: Gebrochene Versprechen mahnen zur Vorsicht
Die finanzpolitischen Versprechen zum FinöV-Beschluss wurden praktisch alle gebrochen. Für die aktuelle Vorlage zur Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI) müssen deshalb die nötigen Lehren gezogen werden. Sie mahnen zur Vorsicht gegenüber einem neuen Fonds – und verlangen in jedem Fall befristete Lösungen. Weiter »
17.01.2012 – Staatsaufgaben, Schuldenbremse (Faktenblatt)
Alters- und Hinterlassenenversicherung AHV (Faktenblatt)
​AHV: Steigende Lebenserwartung zwingt zum Handeln. pdf
12.01.2012 – Staatsaufgaben (Kommentar)
6. IV-Revision: Sparversprechen einhalten
Die Invalidenversicherung schreibt seit 17 Jahren Defizite. Mittlerweile wurde ein Schuldenberg von 15 Milliarden Franken aufgetürmt – die Versicherung muss dringend saniert werden. 2009 bewilligte das Volk eine befristete Erhöhung der Mehrwertsteuer zugunsten der IV. Ein wichtiges Argument im Abstimmungskampf war das Versprechen des Bundesrats und des Parlaments, mit einer ausgabenorientierten Reform die IV endgültig und nachhaltig zu sanieren. Weiter »
14.07.2011 – Staatsaufgaben, Staatsfinanzen, Schuldenbremse (Artikel)
Stimmberechtigte gegen neue Ausgaben und Steuern
Trotz Über­schüs­sen in den öff­entli­chen Haushal­ten befürwortet ei­ne deutli­che Mehrheit der Schwei­zer Stimmbe­rechtig­ten ei­ne zurückhal­ten­de Fi­nanz- und Steuerpolitik. Fast aus­nahms­los wird dafür votiert, die Schuldenbrem­se beizube­hal­ten. Demgegenüber wer­den neue Staats­ausga­ben von den Stimmbe­rechtig­ten abgelehnt. Nicht mehrheits­fähig ist auch die Erhebung neuer Steuern. Die Politik ist ange­hal­ten, den kla­ren Forde­run­gen der Bevölkerung stärker Rech­nung zu tra­gen. Weiter »
14.07.2011 – Staatsaufgaben, Staatsfinanzen, Schuldenbremse (Medienmitteilung)
Stimmberechtigte gegen neue Ausgaben und Steuern
Trotz Über­schüs­sen in den öff­entli­chen Haushal­ten befürwortet ei­ne deutli­che Mehrheit der Schwei­zer Stimmbe­rechtig­ten ei­ne zurückhal­ten­de Fi­nanz- und Steuerpolitik. Fast aus­nahms­los wird dafür votiert, die Schuldenbrem­se beizube­hal­ten. Demgegenüber wer­den neue Staats­ausga­ben von den Stimmbe­rechtig­ten abgelehnt. Nicht mehrheits­fähig ist auch die Erhebung neuer Steuern. Die Politik ist ange­hal­ten, den kla­ren Forde­run­gen der Bevölkerung stärker Rech­nung zu tra­gen. pdf
13.07.2011 – Staatsaufgaben, Staatsfinanzen, Schuldenbremse (Studie)
Finanzmonitor 2011: Staatshandeln in Fragen der Finanz- und Steuerpolitik wird wieder besser beurteilt
Die Mehrheit der Schwei­zer Stimmbe­rechtig­ten befürwortet die Beibe­hal­tung der Schuldenbrem­se und lehnt zusätzli­che Staats­aufga­ben ab. Steu­er­erhöhun­gen und staatli­che Mehr­ausga­ben wer­den strikt abgelehnt. Die­se An­sich­ten stehen im Wider­spruch zur nach­lassen­den Aus­gabendisziplin der Politik sowie zahlrei­chen derzeit diskutier­ten neuen Steuern. An­ge­sichts der zahlrei­chen Herausforde­run­gen ist die Politik gefordert, sich auf ei­ne kon­sequent re­striktive Fi­nanzpolitik zurückzubesinnen und die drin­gend notwendigen Struktur­re­formen anzugehen. pdf
13.05.2011 – Staatsaufgaben, Mehrwertsteuer (Artikel)
IV-Revision: Sparwille des Bundesrats lässt nach
Der Bundesrat krebst bei der Ent­schuldung der IV-Revisi­on zurück: Von den ur­sprüngl­ich für das zweite Massnah­menpaket der 6. IV-Revisi­on vor­gese­henen Einsparun­gen von 800 Millionen Franken will er nun nicht einmal mehr die Hälfte umset­zen. Auch bei der Aus­deh­nung der Schuldenbrem­se auf die IV ist der Bundesrat nicht kon­sequent genug. Damit ist es fraglich, ob die Politik das dem Stimmvolk gemach­te Ver­spre­chen zur zeitli­chen Be­fris­tung der Mehr­wert­steu­er­erhöhung einhält. Für die Wirt­schaft wäre ei­ne Weiterführung der Zu­satzfi­nanzierung nicht akzep­ta­bel. Weiter »
28.03.2011 – Staatsaufgaben, Regulatorisches allgemein (Pressemappe)
Arbeitsmarkt stärken und Eingliederung fördern
Die Wettbewerbsfähigkeit der Schwei­zer Un­ternehmen darf nicht mit Angriffen auf die freie Lohn­ge­stal­­tung und die Kündigungs­­freiheit ein­ge­schränkt wer­den. Der Schwei­zeri­­sche Arbeitgeberver­­band bekräftigte an der Medi­­enkon­ferenz in Bern sein «Nein» zu gesetzli­chen Min­destlöhnen und Lohngren­­zen sowie zum Aus­­bau des Kündigungs­­­schut­zes. Gleichzeitig fordert er die zügige Sanierung der Sozial­­werke. Bei der IV-Revisi­on setzt er sich dafür ein, dass mehr Men­­schen mit Behinde­run­gen ins Erwerbsle­­ben inte­griert wer­den. pdf
04.03.2011 – Session, Staatsaufgaben, Aussenwirtschaft allgemein (Sessionsbericht)
Erste Woche Frühjahrssession
​Zu Beginn der Sessi­on stan­den mit der Erhöhung der Ent­wicklungs­hilfegel­der und den Vorla­gen zum In­ternatio­na­len Währungs­fonds (IWF) öff­entlichkeits­wirksame Ge­schäfte an. Am Mittwoch wurde die Buch­preisbindung wieder ein­geführt. Für die Wirt­schaft ist die­ser Ein­griff in die Wirt­schaftsfreiheit nicht nach­vollziehbar. Er­freulich hingegen sind die Differenzber­einigung beim ers­ten Teil der 6. IV-Revisi­on sowie die Be­ra­tun­gen zur ver­bes­ser­ten Durch­führung der AHV verlau­fen. Bei der Managed Care Vorla­ge hat der Natio­nalrat an bei­den massgebli­chen Differen­zen – Angebotszwang und Selbstbe­halt – festge­hal­ten. pdf
28.02.2011 – Staatsfinanzen, Staatsaufgaben (Artikel)
Staatsfinanzen: Sorgenkinder Bund und Sozialversicherungen
​Die Eidgenössische Fi­nanzverwal­tung hat heu­te ei­nen auf­datier­ten Ge­samt­über­blick über die fi­nanzi­el­le La­ge der öff­entli­chen Haushalte der Schweiz in den Jah­ren 2008 bis 2014 veröff­entlicht. Die Zah­len zei­gen, dass einzig der Bund in den nächs­ten Jah­ren rote Zah­len schrei­ben wird. Allerdings geben auch die Sozi­alversi­cherun­gen Anlass zur Sorge. Weiter »
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Dr. Frank Marty
Stv. Leiter Finanzen & Steuern
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