Möglicherweise versuchen Sie, mit einem gesicherten Browser auf dem Server auf diese Website zuzugreifen. Aktivieren Sie Skripts, und laden Sie diese Seite dann erneut.
Zugriffsfreundlicheren Modus aktivieren
Zugriffsfreundlicheren Modus deaktivieren
Befehle des Menübands überspringen
Zum Hauptinhalt wechseln
Kontakt
Sitemap
Français
Italiano
English
Suche
Extranet für Mitglieder
Verband der Schweizer Unternehmen
Home
Themen
Zurzeit ausgewählt
Allgemeine Wirtschaftspolitik
Aussenwirtschaft
Steuern
Finanzen
Infrastrukturen
Energie & Umwelt
Bildung
Regulatorisches
Wettbewerb
Session
Medien
Medienkontakt
Medienmitteilungen
Publikationen
Artikel
Grafiken & Illustrationen
Bildergalerien
Service
News Services
RSS Feeds
Printpublikationen bestellen
Medienschulung
Recherchedienst
Terminkalender
Über uns
Mitglieder
Gremien & Kommissionen
Organigramm
Logo Download
Geschäftsleitung
Geschäftsstellen / Kontakt
Mitarbeitende
Offene Stellen
Home
>
Themen
>
Allgemeine Wirtschaftspolitik
>
Wirtschaftspolitik allgemein
Wirtschaftspolitik allgemein
12.10.2012
Schädlicher Gegenvorschlag zur Einheitskasse
Der Bundesrat lehnt die Volksinitiative «Für eine öffentliche Krankenkasse» ab und stellt sich damit hinter das Wettbewerbssystem im Gesundheitswesen. Trotzdem schlägt er einen dreiteiligen Gegenvorschlag vor, der den regulierten Wettbewerb insgesamt schwächt. economiesuisse bedauert diese Inkonsequenz.
Die Volksinitiative «Für eine öffentliche Krankenkasse» will das Gesundheitswesen an einer zentralen Schaltstelle verstaatlichen. Dies schwächt die gesamte Volkswirtschaft, da das Gesundheitswesen mittlerweile doppelt so gross ist wie die Energiewirtschaft. Der Bundesrat will den regulierten Wettbewerb im Gesundheitswesen erhalten und lehnt die Initiative deshalb ab. Trotzdem schlägt er einen Gegenvorschlag vor, der genau diesen regulierten Wettbewerb eindämmt. Der Reformvorschlag besteht aus drei Reformschritten:
1) Die Verfeinerung des Risikoausgleichs
Der Risikoausgleich soll verfeinert werden, um damit den Wettbewerb zwischen den Krankenversicherern in die richtigen Bahnen zu lenken. Dafür schlägt der Bundesrat ein weiteres Kriterium vor, nämlich die Medikamentenkosten eines Versicherten. Im Parlament ist zudem eine parlamentarische Initiative hängig, die zusätzliche Krankheitsindikatoren in den Risikoausgleich einbauen will. economiesuisse unterstützt diesen Vorstoss, weil ein Ausgleich, der sich an den Krankheitsrisiken orientiert, den Leistungswettbewerb stärkt.
2) Die Einrichtung eines Hochrisikopools für sehr hohe Kosten
Die Einrichtung eines Hochrisikopools für sehr hohe Kosten greift direkt ins Kerngeschäft der Versicherer ein. Mit einer solchen Rückversicherung will der Bundesrat die Einheitskasse durch die Hintertüre einführen. Heute haben nur die kleineren Krankenversicherer eine Rückversicherung nötig. Alle anderen wollen und können die grossen Krankheitsrisiken selbst versichern. economiesuisse lehnt deshalb diesen Vorschlag ab.
3) Die strikte Trennung von Grundversicherung und Zusatzversicherung
Mit der Trennung von Grund- und Zusatzversicherung nimmt der Bundesrat das Anliegen einer soeben gescheiterten Volksinitiative auf. Dies ist staatspolitisch fragwürdig. Die Initiative «Für Transparenz in der Krankenversicherung (Schluss mit der Vermischung von Grund- und Zusatzversicherung)» ist am 28. März 2012 mangels Unterschriften nicht zustande gekommen. Auch inhaltlich überzeugt der Vorschlag nicht. Mit der Trennung der beiden Geschäftszweige wird mit einer mehr als hundertjährigen Tradition gebrochen. Organisatorisch hat sich dieses System bewährt und wird auch von den Versicherten geschätzt. Die Aufsplitterung der Krankenversicherer wäre eine grosse regulatorische Herausforderung, die sehr viele Kosten, aber wenig Nutzen bringen würde.
Die Landesregierung macht mit dem Gegenvorschlag einen politischen Spagat, statt die Einheitskassen-Initiative mit einem klaren Bekenntnis zum regulierten Wettbewerb dem Volk zur Ablehnung zu empfehlen.
Weitere Artikel
10.05.2013
Gegen die Irrlichter der Planwirtschaft
03.05.2013
Wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen als Zaubertrank
02.05.2013
Schweiz ist Top beim Global Benchmark Report – wie lange noch?
Rückfragen zum Artikel
Dr. Fridolin Marty
Leiter Gesundheitspolitik
fridolin.marty@economiesuisse.ch
Publikationen
Neueste
Wichtigste
08.05.2013
Die Schweiz braucht keine Industriepolitik
pdf
12.03.2013
Erste Analyse zur Stärkung des Verbands
pdf
04.03.2013
Frühjahrssession 2013: Sessionsvorschau
pdf
Zurzeit sind keine, als wichtig markierten Publikationen verfügbar.
Weitere Publikationen
Links
KMU-Info (seco)
OSEC - Business Network Switzerland
seco - Neue Regionalpolitik (NRP)
Facts der Wirtschaft
Ein stabiler Wachstumsprozess wird durch einen Anstieg des Arbeitskräftepotenzials, der Produktivität und von wirtschaftlichen Innovationen beeinflusst.
nach oben
Listen
Themen
Allgemeine Wirtschaftspolitik
Aussenwirtschaft
Steuern
Finanzen
Infrastrukturen
Energie & Umwelt
Bildung
Regulatorisches
Wettbewerb
Session
Medien
Medienkontakt
Medienmitteilungen
Publikationen
Artikel
Grafiken & Illustrationen
Bildergalerien
Service
News Services
RSS Feeds
Printpublikationen bestellen
Medienschulung
Recherchedienst
Terminkalender
Über uns
Mitglieder
Gremien & Kommissionen
Organigramm
Logo Download
Geschäftsleitung
Geschäftsstellen / Kontakt
Mitarbeitende
Offene Stellen
Rechtlicher Hinweis
Impressum