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Verband der Schweizer Unternehmen
Finanzkrise
Die Fi­nanz- und Wirt­schafts­krise 2008/2009 ge­hört wirt­schafts­his­to­risch zu den hef­tigs­ten über­haupt. Um das glo­ba­le Fi­nanz­sys­tem vor ei­nem Kol­laps zu ret­ten, ha­ben Zen­tral­ban­ken und Fis­kal­staa­ten ge­fähr­de­ten Ban­ken un­ter die Arme ge­grif­fen. Dazu ka­men mil­liar­den­schwe­re Kon­junk­tur­pro­gram­me, um den wirt­schaft­li­chen Ein­bruch zu mil­dern. Mit den Fol­gen die­ser In­ter­ven­tio­nen wird die Welt noch ei­ni­ge Zeit zu kämp­fen ha­ben. Ins­be­son­de­re die staa­tli­che Ver­schul­dung hat in ei­ni­gen Län­dern stark zu­ge­nom­men. Dieses Pro­blem wird die Po­li­tik auch in Zu­kunft wei­ter­be­schäf­ti­gen.
15.12.2011 – Finanzkrise (Artikel)
Europas Wirtschaft: Mit neuem «Sixpack» zurück zu alter Stärke?
Am 13. Dezember ist der verschärfte Stabilitäts- und Wachstumspakt der EU in Kraft getreten. Der Pakt umfasst ein neues Massnahmenpaket – das sogenannte «Sixpack» – das eine stärkere Kontrolle der nationalen Budgets und wirtschaftlichen Richtlinien sowie automatische Strafen für verschwenderische Mitgliedsstaaten vorsieht.  Weiter »
08.12.2011 – Finanzkrise (Kommentar)
Souveränitätstransfer als Lösung zur Euro-Krise?
Um den Euro ist es nicht gut bestellt. Ein Krisengipfel folgt auf den anderen. Zurzeit machen verschiedene Pläne und Begriffe zur Rettung der europäischen Einheitswährung die Runde. Von «Fiskalunion» ist nun nach dem Gipfeltreffen vom 9. Dezember die Rede. Doch eigentlich geht es um eine «Budget-Union». Weiter »
18.11.2011 – Finanzkrise (Artikel)
Handeln ist das Gebot der Stunde
Griechenland und Italien haben endlich neue Regierungen. An der Spitze der beiden Krisenländer stehen mit Lucas Papademos und Mario Monti nun zwei (EU-)erfahrene Wirtschaftsfachleute. Beide versprechen hartes Durchgreifen und Reformen. Ihre Ausgangslagen sind jedoch sehr unterschiedlich, wie eine neue Studie zeigt. Weiter »
09.11.2011 – Finanzkrise, Wirtschaftspolitik allgemein (Artikel)
EU-Finanzkommissar Rehn will von Italien Antworten
​Nach dem Treffen der EU-Finanzminister am vergangenen Dienstag hat EU-Finanzkommissar Olli Rehn den italienischen Finanzminister Giulio Tremonti aufgefordert, nähere Angaben zu den von der italienischen Regierung geplanten Reformen und Einsparungen zu machen.  Weiter »
15.06.2011 – Finanzmarktregulierung, Finanzkrise (Artikel)
TBTF-Eigenmittelvorschriften: Versprechen des Bundesrats in Verordnung umsetzen
Die Klei­ne Kam­mer ist auf den „Too big to fail“-Regulierungs­vorschlag des Bundesrats ein­getre­ten und hat erste mate­ri­el­le Ent­schei­de gefällt. economie­suisse un­ter­stützt die vor­ge­schla­gene Lösung grundsätzlich, hat aber Anpassungs­vorschläge im Hin­blick auf ei­ne möglichst wirt­schaftsver­trägli­che Umsetzung der Vorla­ge. Weiter »
09.05.2011 – Finanzkrise, Finanzmarktregulierung (dossierpolitik)
«Too big to fail»: Die Schweiz packt das Problem an
Die Revisi­on des Banken­geset­zes stellt zweifels­ohne ei­ne der wichtigs­ten wirt­schafts­politi­schen Re­formen der letz­ten Jah­re dar. Basis dafür ist der Bericht der «Experten­kommissi­on zur Limitierung von volks­wirt­schaftli­chen Risiken durch Gross­un­ternehmen». Die­ser setzt auf die vier Hauptpfeiler «Stärkung der Ei­genmit­telbasis», «strenge­re Liquiditätsvorschrif­ten», «bes­se­re Risikodiversifikati­on» und «or­ganisatori­sche Massnah­men». Die­se Elemente grei­fen stark in­ein­an­der, sodass von ei­nem «Ge­samt­werk» ge­spro­chen wer­den kann. Ei­ne inte­grale Umsetzung ist unabdingbar, an­sons­ten würde die Vorla­ge zu ei­ner unnötigen und wirt­schaftlich schädigen­den Überregulierung füh­ren. pdf
21.04.2011 – Finanzmarktregulierung, Wirtschaftspolitik allgemein, Finanzkrise (Artikel)
„Too big to fail“: economiesuisse steht hinter dem Expertenbericht
Mit der Veröff­entli­chung der Botschaft zur Ände­rung des Banken­geset­zes startet der Bundesrat die parla­men­tari­sche Be­ra­tung der „Too big to fail“-Gesetzgebung. Die aktuel­le Geset­zesvorla­ge kommt er­freu­li­cherweise dem Bericht der Experten­kommissi­on wieder näher und trägt damit einigen wichtigen Bedenken von economie­suisse Rech­nung. Trotzdem ver­blei­ben Abwei­chun­gen, die es zu korrigie­ren gilt.  Weiter »
21.03.2011 – Finanzkrise, Finanzmarktregulierung (Vernehmlassungsantwort)
Änderung des Bankengesetzes (too big to fail)
economie­suisse un­ter­stützt "Too big to fail"-Vorla­ge. Abwei­chun­gen gegenüber der Experten­kommissi­on müs­sen aber be­seitigt wer­den. An der Vor­standssitzung vom 21. März hat economie­suisse die Vernehmlassungs­antwort zur Ände­rung des Banken­geset­zes "Too big to fail"-Gesetzgebung, TBTF) ver­ab­schiedet. Der Ver­band steht grundsätzlich in­ter der Geset­zesrevisi­on, allerdings nur un­ter der Vor­aus­setzung, dass die Abwei­chun­gen zum Bericht der Exeprten­kommissi­on des Bun­des auf­geho­ben wer­den.  pdf
21.03.2011 – Finanzkrise, Finanzmarktregulierung (Medienmitteilung)
Too-big-to-fail: Umsetzung gemäss Expertenbericht
Der Vor­stand von economie­suisse steht bei der Too-big-to-fail-Pro­blematik der Banken hin­ter den Vorschlägen der Experten­kommissi­on. Weiter­gehen­de Massnah­men lehnt er strikt ab. In der Eu­ropapolitik wird der bisherige erfolg­rei­che bilate­rale Weg bestätigt. Automatismen in der Rechts­entwicklung und Verhandlun­gen über Steuerfra­gen kommen für den Dachver­band der Wirt­schaft nicht in Fra­ge. pdf
10.01.2011 – Wirtschaftspolitik allgemein, Finanzkrise (Artikel)
Überregulierungen verhindern, Marktwirtschaft stärken
Die politi­schen und wirt­schaftli­chen Aus­wirkun­gen der Fi­nanz- und Wirt­schafts­krise sind noch nicht aus­ge­stan­den. Pro­tektionisti­sche und in­terventionisti­sche Ten­den­zen erschwe­ren auch in der Schweiz ei­ne kon­sequente Wachstumspolitik. economie­suisse fordert im Ak­ti­en­recht, auf dem Fi­nanzplatz sowie in der Green Economy die kon­sequente Einhal­tung ei­ner wettbewerbsfähigen und markt­wirt­schaftli­chen Politik. Weiter »
01.12.2010 – Geldpolitik, Wirtschaftspolitik allgemein, Finanzkrise (Studie)
Kehrt die Inflation zurück? Ein Thesenpapier
Die jüngste Fi­nanz- und Wirt­schafts­krise war von bei­spi­el­losen In­terventionen der staatli­chen Akteu­re geprägt. Ei­ne besonde­re Rolle spiel­ten dabei die Zen­tral­banken. Im Ge­gen­satz zu frühe­ren Rezessionen und Wirt­schafts­krisen ha­ben sie sich nicht dar­auf beschränkt, Zinsen zu senken und Banken mit Liquidität zu versorgen, sondern ha­ben durch den Auf­kauf von „toxi­schen Pa­pieren“, Devisen oder Staats­anleihen auch direkt am Markt in­terve­niert. Wel­che Kon­sequen­zen erge­ben sich aus diesem his­torisch einmaligen Vor­gehen der Zen­tral­banken? Die vorliegen­de Studie sucht nach Antwor­ten. pdf
04.10.2010 – Finanzkrise (Medienmitteilung)
Massnahmenpaket für das Too-big-to-fail-Problem
Die vom Bundesrat eingesetzte Expertenkommission hat heute den Schlussbericht mit ihren Vorschlägen zur Limitierung von volkswirtschaftlichen Risiken durch Grossunternehmen veröffentlicht. Die vorgeschlagenen Massnahmen sind umfassend und vielschichtig: Einerseits wird mit präventiven Massnahmen die Krisenresistenz erhöht. Andererseits sollen gescheiterte Banken auch dann liquidiert werden können, wenn sie systemrelevant sind. Damit wird das systemische Risiko beseitigt, und die implizite Staatsgarantie für Grossbanken entfällt. pdf
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Ansprechperson
Prof. Dr. Rudolf Minsch
Mitglied der Geschäftsleitung
rudolf.minsch@economiesuisse.ch
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Wäh­rend der Kri­se mus­ste die Schweiz fest­stel­len, dass ihre bei­den Gross­ban­ken sys­tem­re­le­vant sind („Too big to fail“).
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