Steuervorlage 17

Die Schweiz ist heute ein weltweit führender Standort für international tätige Unternehmen. Die Steuervorlage 17 (SV17) will diese führende Rolle für die Zukunft sichern. Aufgrund aktueller Entwicklungen in der internationalen Steuerwelt ist eine Steuerreform in der Schweiz unausweichlich. Die Reform will die steuerliche Wettbewerbsfähigkeit erhalten und die Rechts- und Planungssicherheit für die Unternehmen wiederherstellen. Mit dem Erhalt der Konkurrenzfähigkeit unseres Standorts sind Zehntausende Arbeitsplätze und mehrere Milliarden Franken an Steuereinnahmen verbunden. Die Schweiz verfügt über beste Voraussetzungen um das bewährte Erfolgsmodell weiterzuführen, aber sie muss die Chance packen.

Unsere Position

  • Wachsende Gewinnsteuereinnahmen zeigen, dass sich ein attraktives Steuersystem für die Schweiz auszahlt (volkswirtschaftlich und finanziell).
  • Die fehlende internationale Akzeptanz erfordert eine rasche Lösung. Andernfalls droht international tätigen Schweizer Unternehmen eine massive steuerliche Verschlechterung.
  • Die Kantone können nur dann wettbewerbsfähig bleiben wenn sie dieselben gezielten Steuerinstrumente erhalten, die auch im Ausland Anwendung finden.

UN­SER ZIEL: EIN AT­TRAK­TI­VES STEUERSYS­TEM ER­HAL­TEN UND AUS­BAU­EN

Die Reform verfolgt drei Ziele:

  • Die steuerliche Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz erhalten,
  • die internationale Akzeptanz des Steuersystems wiederherstellen,
  • die Einnahmen aus Unternehmenssteuern sichern.

Schweizer Firmen brauchen eine sichere steuerliche Grundlage für die Zukunft. Nur so können sie in neue Technologien investieren, Arbeitsplätze schaffen und sich angemessen an der Finanzierung der Staatsaufgaben beteiligen.

Die Schweizer Unternehmensbesteuerung wird international nicht länger akzeptiert. Dies erfordert eine rasche Lösung. Andernfalls droht international tätigen Schweizer Unternehmen eine massive steuerliche Verschlechterung. Eine erneute Verzögerung oder gar ein Scheitern der Reform hätte gravierende Konsequenzen für den Schweizer Unternehmensstandort, die Beschäftigung in unserem Land und unsere öffentlichen Haushalte.

Die wachsenden Gewinnsteuereinnahmen zeigen, dass sich ein attraktives Steuersystem für die Schweiz auszahlt – volkswirtschaftlich und finanziell. Ein weiterhin wachsender Steuerbeitrag der Firmen ist nur dann möglich, wenn die Attraktivität der Schweizer Firmenbesteuerung im heutigen Rahmen bewahrt wird.

Ziel der SV17 ist es, die notwendigen Anpassungen vorzunehmen und damit sicherzustellen dass die Schweizer Unternehmensbesteuerung attraktiv und ergiebig bleibt.

Dreieck

 

UN­SE­RE PO­SI­TI­ON IM DE­TAIL

Die steuerliche Attraktivität der Schweiz muss im heutigen Rahmen gesichert werden. Ziel sind nicht neue Privilegien, sondern die Verhinderung einer massiven steuerlichen Verschlechterung mit gravierenden volkswirtschaftlichen und finanziellen Konsequenzen für die Schweiz.

Die Ausgangslage der Kantone ist sehr unterschiedlich. Welche Steuerstrategie sinnvoll ist soll deshalb jeder Kanton selbst bestimmen können. Die SV17 soll den Kantonen einen Werkzeugkasten zur Verfügung stellen.

Damit die Kantone wettbewerbsfähig bleiben brauchen sie dieselben gezielten Steuerinstrumente, die auch im Ausland Anwendung finden. So sind etwa Instrumente zur Förderung von Forschung und Entwicklung sowie einer sicheren Finanzierung international breit akzeptiert. Die Kantone sollen gleich lange Spiesse erhalten um gezielt in Bereichen mit hoher Wertschöpfung konkurrenzfähig zu sein.

Ergänzend oder alternativ können die Kantone ihre Gewinnsteuersätze auf ein international wettbewerbsfähiges Niveau senken. Der Bund beteiligt sich dabei an den finanziellen Lasten der Kantone. Dies aus Eigeninteresse, denn der Bund profitiert stark von der steuerlichen Attraktivität des Standorts.

Auch bei der Gegenfinanzierung und allfälligen sozialen Begleitmassnahmen soll den kantonalen Gegebenheiten angemessen Rechnung getragen werden. Die Kompensation muss sich zwingend an derjenigen der kantonalen Steuerstrategie ausrichten können. Andernfalls drohen Ungleichgewichte zwischen zwingenden Be- und freiwilligen Entlastungen der Firmen. Das lehnt die Wirtschaft ab.