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Grafiken & Illustrationen
93 Grafiken
14.12.2011 – Steuern allgemein
Solidarisches Steuersystem der Schweiz
​Vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise mehren sich Forderungen nach mehr sozialem Ausgleich und höheren Steuern für Reiche. Behauptungen, dass Steuersystem der Schweiz sei nicht solidarisch, halten den Fakten jedoch nicht stand. Bei der direkten Bundessteuer generiert das oberste Prozent der Steuerpflichtigen aufgrund der progressiven Ausgestaltung 41 Prozent der Einnahmen. Umgekehrt müssen fast 30 Prozent der Steuerpflichtigen keine direkte Bundessteuer entrichten. Die ungleiche Steuerbelastung ist somit Ausdruck einer grossen Solidarität zwischen den verschiedenen Einkommensklassen, welche sich mit den Steuerreformen der letzten Jahre noch verstärkt hat.
21.10.2011 – Steuern allgemein
​In Deutschland ist die Steuerlast für den oberen Mittelstand mehr als doppelt so hoch wie in der Schweiz. Die durchschnittliche Einkommensteuerbelastung einschliesslich der Sozialversicherungsabgaben beträgt in der Schweiz für eine Person mit einem Jahreseinkommen von 100‘000 US-Dollar 17,7 Prozent. In Belgien, Griechenland, Deutschland, Italien oder Frankreich müsste diese Person mehr als 40 Prozent ihres Einkommens an den Staat abliefern. Dies zeigt die neuste KPMG-Studie „Individual Income Tax and Social Security Rate Survey“. Bei internationalen Vergleichen solcher Art sind zwar stets auch die Unterschiede bei den obligatorischen Abgaben an privatrechtliche Einrichtungen zu berücksichtigen. Trotzdem zeigt die Studie, dass von der attraktiven Steuerpolitik der Schweiz auch der Mittelstand profitiert.
08.09.2011 – Schweiz-EU
Die Zuwanderung hilft der AHV
​Staatsangehörige aus dem EU- und EFTA-Raum haben unseren Sozialwerken in den vergangenen Jahren zu bedeutenden Mehreinnahmen verholfen. Insbesondere die AHV wäre ohne Zuwanderung heute tief in den roten Zahlen. Gemäss dem Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) hätte sie 2010 anstelle eines Überschusses von 640 Millionen ein Defizit von nahezu 3 Milliarden Franken verzeichnet. Diese Differenz ist in den letzten Jahren stetig gewachsen.
21.07.2011 – Staatsfinanzen
Stimmberechtigte für Schuldenabbau und Steuersenkungen
Die Umfra­ge zum Fi­nanzmoni­tor 2011 hat es einmal mehr bestätigt: Die Stimmbe­rechtig­ten ha­ben bei staatli­chen Über­schüs­sen ei­ne klare Präferenz für den Schuldenabbau (59 Pro­zent). An zwei­ter Stel­le stehen tiefe­re Steuern (29 Pro­zent). Ei­ne Erhöhung der Aus­ga­ben findet mit sechs Pro­zent hingegen kaum Zu­stimmung.
23.05.2011 – Post
Post: Monopolpreise für Briefe nach wie vor zu hoch
Die Post­Reg un­ter­streicht den mangeln­den Wettbewerb im Schwei­zer Post­markt. Die Post hat zu lange Spiesse, benötigt das Briefmonopol nicht und die Grundversorgung ist nach wie vor deutlich überfi­nanziert. Höchste Zeit, die Un­gleichbehandlun­gen zuun­guns­ten der priva­ten Anbie­ter sowie der Kon­sumentinnen und Kon­sumen­ten zu be­seitigen.
05.05.2011 – Stromversorgung
Der Stromverbrauch wächst ungebrochen
Der Stromver­brauch der Schweiz nimmt lau­fend zu. Im Jahr 2010 stieg der Ver­brauch gegenüber dem Vorjahr um vier Pro­zent. Von 2000 bis 2010 ist der Stromver­brauch um 14,1 Pro­zent ge­stiegen. Der Mehrver­brauch gegenüber 2000 von 7,4 Mil­liar­den Ki­lowatt­stun­den ent­spricht un­gefähr der Jah­re­s­produkti­on des Kernkraftwerks Gösgen.
20.04.2011 – Unternehmensbesteuerung
Entwicklung der Steuereinnahmen seit 1990
Steuer­ausfälle auf­zurech­nen ist grundsätzlich legi­tim, häufig aber schwierig, weil speku­lativ. So wur­den bei der Un­ternehmens­steu­er­re­form I von 1997 Steuer­ausfälle pro­gnostiziert, die spä­ter nicht eintrafen. Auch bei der Totalrevisi­on der Mehr­wert­steuer von 2010 wer­den heu­te noch Minder­einnah­men ge­nannt, obwohl die Mehr­wert­steuer im Jah­re der Einführung der Re­form ein Allzeit­hoch erreich­te. Beim derzeit teilweise kri­tisier­ten Kapi­tal­einla­ge­prinzip weiss letztlich niemand, wie hoch die Min­der- bzw. Mehr­einnah­men am En­de sein wer­den.
01.04.2011 – Klimapolitik
Der Klimaschutz ist ein globales Problem
Für die Schwei­zer Wirt­schaft ist der Kli­ma­­schutz wichtig. economie­suisse un­ter­stützt die Ziele des Bundesra­ts zur Redukti­on der Emissionen um 20 Pro­­zent mit wirkungs­­vol­len Massnah­men im In­­land­ und Aus­­­land. Die Massnahmen der Wirt­schaft brin­gen jährlich ei­ne Verringerung um über 4 Mil­lionen Tonnen CO2. Das sind mehr als 80 Pro­­zent der ge­sam­­ten Emissi­ons­reduktionen der Schweiz. Auf die­se Massnah­men soll die Schweiz auch in Zukunft bauen.
14.03.2011 – Telekom / IT, Infrastruktur allgemein
Digitale Agenda 2020
Der Ein­satz digi­taler Tech­no­logi­en hat un­se­ren All­tag massgeblich verändert. Dank moderner In­formati­ons- und Kommunikati­ons­tech­no­logi­en IKT kann die Schwei­zer Wirt­schaft erhebli­che Wettbewerbsvor­teile errin­gen. Der künftige Erfolg des Wirt­schafts­stand­orts hängt nicht zuletzt davon ab, ob es gelingt, tech­no­logi­sche Innovati­on im Be­reich der IKT nutzbar zu ma­chen. Gelingt das nicht, droht ei­ne Gefährdung der Wettbewerbsfähigkeit des Lan­des.
03.02.2011 – Besteuerung Privatpersonen, Unternehmensbesteuerung, Internationale Steuerfragen
Fiskalquote der Schweiz: Der Schein trügt
​Gemäss OECD gehört die Fiskalquote der Schweiz zwar zu den tiefs­ten. Ei­ne ge­naue Daten­analyse zeigt aber, dass die OECD bei ih­rer Be­rech­nung bei Wei­tem nicht alle Zwangsabga­ben berücksichtigt. Un­ter Ein­schluss sämt­li­cher Zwangsabga­ben zeigt sich das umgekehr­te Bild ei­ner ho­hen und im in­ternatio­na­len Ver­gleich stark wach­sen­den Schwei­zer Fiskalquote.
01.12.2010 – Klimapolitik
Stromlücke: Im Winter bereits Tatsache
Die Elektrizi­täts­statistik des Bun­des zeigt die un­ge­schminkte Wahrheit: Seit einigen Jah­ren steigt in den Win­termo­na­ten der importier­te An­teil zur Deckung des in­ländi­schen Stromver­brauchs stetig an. Ohne Umkehr dieses Trends dro­hen Strom­mangella­gen und mas­siv stei­gen­de Strom­preise.
04.11.2010 – Besteuerung Privatpersonen
SP-Steuerinitiative erhöht Steuern für den Mittelstand
Die Steuerinitiative ziehe „Steuererhöhungen Richtung mittlere Einkommen“ nach sich, sagen die Sozialdemokraten. In 16 Kantonen müssten die Steuern zwingend und unnötig erhöht werden. Das gilt es mit einem Nein zu verhindern.
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